Mediale Impressionen: Microsoft So.cl., Tablet-PC und Kinder


What’s news? – vielmehr: where’s the beef? Was sind die weltweit gerade angesagten Themen, wie sehen die globalen Trending Topics aus der Timeline aus? Bei der Vielzahl an Plattformen, auf denen Nutzer und Kontakte gerade Themen diskutieren, gibt es sicher mehrere Optionen, das große Ganze im Blick zu behalten. Zwei Ansätze dazu – ein funktionaler, nämlich per Smartphone App, so etwa via News.me oder, neuerdings, Everyme, ein neuer technischer: „So.cl“ Social Search, irgendwo auf auf dem Weg zum andeutungsweise sichtbaren Web. 3.0. Am Wochenende hat nun die Forschungsabteilung der FUSE Labs von Microsoft Research das neue Projekt So.cl (sprich: “Social”) für eine breite Öffentlichkeit bereitgestellt, das die Funktionalität eines soziales Netzwerks mit sozialer Suche sowie Video-Chatrooms zusammenbringt.
Im Mittelpunkt von So.cl steht die Suchleiste. Darüber kann nach Begriffen gesucht, Bilder angesehen oder auf der Explorer-Seite Videos und Fotostrecken, die andere Nutzer erstellt haben, geteilt oder entdeckt werden. Das Besondere: Alle Beiträge und Suchen sind öffentlich, sofern das Teilen nicht deaktiviert ist. Die Datenschutz-Richtlinie macht schon bei der Anmeldung deutlich, dass jede Information auf Facebook und via Twitter weitergegeben werden kann und – zweifelsfrei – auch wird.
Das Layout ähnelt Status-Updates auf Facebook und Google Plus, gepaart mit dem Look der Foto-Boards auf Pinterest. Daneben gibt es einen Video-Chatroom, wo Nutzer eine Video Party organisieren können, um mit Freunden oder interessierten Nutzern online Videos anzuschauen und per Instant Messaging zu diskutieren, ohne mit Freunden via Webcam sprechen zu können.
Ab sofort kann sich jeder bei So.cl anmelden und nach der Bestätigung nutzen. So ähnlich wie die Facebook-Gründer einst hat auch Microsoft Research ihr neues Netzwerk während der Beta-Phase in 2011 zuerst an mehreren Schulen und Hochschulen getestet. Dabei konnten Lernende die Plattform in erster Linie zur Durchführung ihrer Forschungsarbeiten einsetzen.

Wir sind die Digitale Gesellschaft. Und was ist dann die kommende Generation? Eine kleinen Einblick vermittelt die Infografik, die ich heute entdeckt habe. Einige wesentliche Erkenntnisse daraus:

  • Absolut betrachtet: 2 von 5 Kindern (39 Prozent) im Alter zwischen 2 und 4 Jahren haben ein Smartphone oder ein Tablet-PC benutzt – also mehr als nur angesehen.
  • Die Basis ist natürlich die Verfügbarkeit: 7 von 10 Kindern, die in einem Haushalt leben, der über mindestens ein Tablet-PC verfügt, nutzt dieses auch.
  • Frühkindliche Prägung ist steuerbar: Offenbar hat reine Unterhaltung durch Spiele (77 Prozent Nutzung) die Bildung (57 Prozent Nutzung) bei der vorwiegenden Verwendung bereits recht deutlich abgehängt.
    Demnach erscheint es sinnvoll zu differenzieren, dass bei Kindern Spielen und Spiele durchaus unterscheidbare Beschäftigungen sein können…

Tablet-PCs Die neuen Kindermädchen

– Quelle: Schools.com

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